tipps und tricks

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Nachdem ich ja mit der Lautstärke des Fantec USB Gehäuses nicht gerade zufrieden war, habe ich mir jetzt einfach noch einen USB Festplatten Rahmen gegönnt. Dieses mal fiel die Wahl auf ein lüfterloses Gehäuse aus Aluminium. Vom Design her schlicht und simple. Hauptaugenmerk bei der Auswahl war jedoch auch, dass dieser Festplattenrahmen den Hibernation Modus von der Synology unterstützen sollte. Dazu jedoch später mehr.

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Hallo zusammen, ich möchte euch hier eine einfache Art und Weise vorstellen wie ihr mit Adobe Lightroom und dem Programm Virtualdub ein Zeitraffer / Timelapse Video machen könnt.

Benötigt wird:

  • Photos aus einer Gopro / DSLR oder Kompaktkamera
  • Adobe Lightroom
  • Virtualdub

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Hier ein kleiner Praxis Bericht zu meiner neuen Errungenschaft zur Datensicherung. Es handelt sich hierbei um das neue FANTEC ER-35U3 ein USB 3.0 Festplattenrahmen.

Lieferumfang:

Im Lieferumfang befindet sich das Gehäuse sowie das Netzteil und ein USB 3.0 Kabel.

Installation:

Die Installation ist kinderleicht, man kommt vollkommen ohne jegliche Schrauben aus.
An der Front des Gehäuses ist eine Klappe die sich öffnen lässt, SATA Festplatte nehmen und reinschieben bis die Verriegelung einrastet. Klappe schließen und die USB Festplatte ist sofort einsatzbereit.

Test:

Ich benutze in dem Gehäuse eine 4TB WD RED Festplatte und habe zum testen einmal meine synology diskstation gesichert. Die Geschwindigkeit ist im usb 2.0 Modus den meine synology unterstützt hervorragend schnell.
Ich konnte 1,5 TB an Daten in unter 20h kopieren. Durch den integrierten Lüfter im Gehäuse ergibt sich im Dauerbetrieb auch kein Temperatur Problem und man kann die Festplatte permanent betreiben.
Fazit ein Top Gerät zu einem fabelhaften Preis!

 

Erfahrungswerte nach einem Monat Dauertest:

So Leute hier ein kleines update, hab die Festplatte nun ein Monat lang im Dauerbetrieb gehabt für meine Backups. Funktionieren tut sie auf jeden Fall gleich wie am Anfang schnell und problemlos. Einziger Nachteil, der Lüfter entwickelt inzwischen ein weit höheres Betriebsgeräusch als zu Anfang, sollte sich dies noch verschlechtern muss ich mir was anderes einfallen lassen für den Wechselrahmen. Eventuell kann man den Lüfter ja gegen einen leiseren tauschen werde mir das gegebenenfalls genauer ansehen.

 

 

Milkyway mal Anders

3 August, 2013

So Leute, nach langem hin und her bin ich jetzt doch endlich mal dazu gekommen mir die Sterne näher anzusehen. Genauer gesagt Aufnahmen der Milchstraße zu machen. Für alle unter euch, die sowas auch mal probieren wollen hier ein paar Tipps von mir:

1, Zeit und Ort

Nach einigen Recherchen im Netz, konnte ich feststellen, dass die Zeit um Juni / Juli / August optimal für solche Aufnahmen sind hier in Europa.

Wichtig ist es auch die Mondzeiten zu berücksichtigen, am Besten einen Tag wählen an dem der Mond erst nach Mitternacht aufgeht, denn wenn der Mond einmal da ist, habt ihr zu viel Lichteinfluß vom Mond und ihr könnt die Milchstraße nicht richtig sehen. Dazu gibt es unzählige Apps für eure Smartphones, ich verwende zum Bsp. Starwalk. Dort seht ihr genau wann die Sonne untergeht wann der Mond aufgeht.

Kommen wir nun zur Wahl des Ortes, man sollte einen Platz wählen, an dem so gut wie garkein anderes Licht die Aufnahme stören kann. Sprich man sollte weit weg sein von jeglichen Großstädten oder sonstigen was Hell beleuchtet ist, in meinem Fall hab ich den Reinischkogel in der Nähe von Graz gewählt. Man glaubt zwar man ist hier weit weg von Allem, aber ihr werdet auf den Bildern sehen, dass man selbst dort noch die Lichter von den umliegenden Städten auf den Aufnahmen sehen kann.
Ich hab im Internet auch eine Karte gefunden, welche die Lichtverschmutzung in Österreich zeigt, auf dieser kann man sich gut orientieren wo man am wenigsten störendes Licht hat.
Die Karte findet ihr hier: http://www.nightsky.at/Obs/LP/

2, Kamera, Objektiv, Einstellungen

Nun zu den anderen wichtigen Dingen, welche Ausrüstung brauche ich dafür ?
Das wichtigste überhaupt ist einmal ein stabiles Stativ das ihr überall aufstellen könnt. Ich hab mir heuer eines von Manfrotto besorgt sehr empfehlenswert stabil und sicher.
Das zweite ist die Kamera, hier wird man eine benötigen die auch mit hohen ISO Werten gut zurecht kommt ohne wirklich viel zu rauschen. In meinem Fall eine D600 die auch bei ISO 2000 noch relativ problemlos arbeitet. Was die Kamera noch können muss ist die Einstellung von Belichtungszeit und Blende, sowie eine Möglichkeit das man per Funk oder Kabelauslöser abdrücken kann, das verhindert unnötiges Wackeln welche die Bilder unscharf werden lassen.
Objektive würde ich empfehlen alles was in die Richtung Weitwinkel geht um einen großen Bildausschnitt zu erreichen, und Objektive welche sehr lichtstark sind. Da ich leider zur Zeit kein Weitwinkel habe das lichtstark genug ist habe ich meine Aufnahmen mit dem Nikkon 24-70 2.8er gemacht, bei einer Brennweite von 24mm.
Die Einstellungen waren meistens Blende 2.8, Iso Wert 2000 und die Belichtungszeit liegt zwischen 25 und 30 Sekunden. Dies ist schon am Limit der Belichtungszeit, alles was darüber hinausgeht würde bei dieser Brennweite bedeuten, dass ihr die Bewegung der Erde / Sterne am Foto habt. Das heisst ihr seht dann keine weißen Punkte sondern es werden Striche.
Allgemein kann man sagen, ihr müsst euch an das Thema herantasten und ausprobieren welche Einstellungen am besten für eure Kombination aus Objektiv und Kamera sowie Ort am besten passen.

3, Nachbearbeitung am Rechner

Nachdem ihr die Aufnahmen gemacht habt, werdet ihr feststellen, dass es am PC oft nicht so cool aussieht wie ihr das von anderen Leuten aus dem Netz kennt. Liegt aber daran, dass ihr die Bilder noch richtig nachbearbeiten müsst. Ich in meinem Fall habe alles im RAW fotografiert und das ist hier sehr wichtig, denn nur so kann ich im Nachhinein alles was Belichtung und Farbe betrifft nachträglich verändern. Ich habe begonnen die Farbgebung etwas mehr ins Blaue zu ziehen und etwas Lila dazu gegeben, dann spielt man sich mit den Einstellungen von Kontrast, Belichtung sowie den Faben Schwarz und Weiss. Hier müsst ihr einfach austesten was euch am besten gefällt. Ich habe dann meistens im Photoshop noch eine Tonwertkorrektur vorgenommen in der ich den Regler mehr in den Schwarzbereich gezogen habe um das Schwarz etwas mehr zur Geltung zu bekommen.
So das war mein kleiner Bericht über meine ersten Sternbilder, hoffe ihr habt genau so viel Spaß dabei wie ich, und hier folgen nun meine ersten Werke: